Bibliotheks- und Archivkatalog
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Im Verlag Josef Weinberger erschienene Partitur (Plattennummer 1); auf der Titelseite oben handschriftlich: „(2. Satz, reduziertes Orchester.)“ Keine Spuren im Inneren der Partitur. Dauerleihgabe der Universal Edition.
Portraitaufnahme von Gustav Mahler aus dem Atelier von Josef Székely in Wien aus dem Jahr 1898; das Portrait ist in verschiedenen Versionen erhalten, u. a. als Postkarte.
Photokopie einer gedruckten Partitur der Ersten Symphonie (Eberle & Co Wien, Plattennummer 1) mit handschriftlichen Eintragungen von Gustav Mahler auf Seiten 3, 4, 8, 17, 51, 119; Original archiviert in Southampton University, Special Collections MS22/9; Beschreibung dort: „Wien, J. Weinberger Pl. no. 1, Full score. Mahler’s own copy with his markings, including minor instrumental changes on pp. 3–4 and the repeat of the 1st movement exposition [p.] 8“ (►GB-SOu, Katalog). ►Quellenbeschreibung in Mahler-Online
Photokopie einer Abschrift der viersätzigen Fassung der Ersten Symphonie von Ferdinand Weidig mit handschriftlichen Eintragungen von Gustav Mahler; Original archiviert in Österreichische Nationalbibliothek, Musiksammlung, Signatur L1.UE.375; Beschreibung dort: „Partitur, Handschrift mit autographen Eintragungen, 213 S. Leihgabe der Universal-Edition.“ (►A-Wn, Katalog) Zur Entstehung: “the score may have been prepared in connection with the performance conducted by Mahler in Prague on 3 March 1898. It was presumably this score (and a set of parts) that Mahler posted to the organiser of the concert, Angelo Neumann, in Prague in February so that Franz Schalk (who was to conduct the rest of the programme) could start preliminary rehearsals. [...] This four-movement manuscript was the ‘Stichvorlage’ for the first edition of the full score [...], published in December 1898. The rehearsal numbers, a single sequence throughout the work, had not been revised following the removal of ‘Blumine’ (so the last in the first movement is 33, the first in the Scherzo, 47).” (►Paul Banks, Mahler Catalogue) ►Quellenbeschreibung in Mahler-Online.
Photokopie einer gedruckten Partitur der Ersten Symphonie (Josef Weinberger, Plattennummer 1) mit handschriftlichen Eintragungen von Gustav Mahler und Willem Mengelberg; daraus Seiten: 8–9, 11–12, 41, 47–49, 65–66, 145–146, 162, 169–170. Original archiviert in Den Haag, Nederlands Muziek Instituut (NMI) - Bibliotheek en Archief, Mengelberg Monument, Signatur 433 (►Digitalisat); Beschreibung dort: “Notes in red, blue and grey pencil, and red ink. Retouches by Mahler.” (►NL-DHnmi, Katalog); ►Quellenbeschreibung in Mahler-Online.
Photokopie einer gedruckten Partitur der Ersten Symphonie (Josef Weinberger, Plattennummer 1) mit handschriftlichen Eintragungen von Gustav Mahler. Original archiviert in den New York Philharmonic Shelby White & Leon Levy Digital Archives, Signatur 1587 (►Digitalisat); Beschreibung dort: “Mahler last conducted his own First Symphony on December 16 and 17, 1909, when he led the New York Philharmonic in the work's United States premiere. After his death in 1911, the score that he used in those performances remained in the Philharmonic Orchestra's Library and was stamped accordingly. It was used in later Philharmonic performances, and bears markings by Bruno Walter in 1933 (see note on top of the title page: ‘49 minutes B.W.’) and Leonard Bernstein in 1959 or 1962 (see page 3, bottom left corner: ‘L.B.’ among others.” (►US-NYphil, Katalog) ►Quellenbeschreibung in Mahler-Online.
Photokopie der Partitur der Ersten Symphonie von Robert Schumann (Breitkopf und Härtel Leipzig, Plattennummer Part.B.156) eingerichtet von Gustav Mahler mit handschriftlichen Korrekturen und Eintragungen; Original befindet sich im Besitz der Univeral Edition Wien. Einen Überblick über den Entstehungskontext und die Rezeptionsgeschichte der Bearbeitung der vier Schumann Symphonien durch Mahler gibt Franz Willnauer in: „Gustav Mahler und Robert Schumann. Bewunderung, Aneigung und Missverständnis“, in: Schumann-Journal 4 (2015), S. 61–90 (dt.), 91–120 (eng.). Zur Datierung heißt es dort: „Mit den Orchesterwerken Schumanns beschäftigte sich Mahler [...] erst, als er ab 1898 Leiter der Philharmonischen Konzerte seines Wiener Hofopern-Orchesters geworden war. Auch da widmete er sich zunächst nur der Ersten, der Frühlingssymphonie; in der zweiten Saison 1899/1900 folgte die Vierte. [...] In den New Yorker Jahren stehen dann erstmals alle vier Schumann-Symphonien auf Mahlers Agenda.“ (S. 64); Sowie: „Die Mahlerforschung ist sich jedenfalls sicher, dass er schon damals [1898] die Partituren aller vier Symphonien für die geplanten Aufführungen eingerichtet hat“ (S. 81).
Photokopie der Partitur der Zweiten Symphonie von Robert Schumann (Breitkopf und Härtel Leipzig, R.S.2) eingerichtet von Gustav Mahler mit handschriftlichen Korrekturen und Eintragungen; Original befindet sich im Besitz der Univeral Edition Wien. Einen Überblick über den Entstehungskontext und die Rezeptionsgeschichte der Bearbeitung der vier Schumann Symphonien durch Mahler gibt Franz Willnauer in: „Gustav Mahler und Robert Schumann. Bewunderung, Aneigung und Missverständnis“, in: Schumann-Journal 4 (2015), S. 61–90 (dt.), 91–120 (eng.). Zur Datierung heißt es dort: „Mit den Orchesterwerken Schumanns beschäftigte sich Mahler [...] erst, als er ab 1898 Leiter der Philharmonischen Konzerte seines Wiener Hofopern-Orchesters geworden war. Auch da widmete er sich zunächst nur der Ersten, der Frühlingssymphonie; in der zweiten Saison 1899/1900 folgte die Vierte. [...] In den New Yorker Jahren stehen dann erstmals alle vier Schumann-Symphonien auf Mahlers Agenda.“ (S. 64); Sowie: „Die Mahlerforschung ist sich jedenfalls sicher, dass er schon damals [1898] die Partituren aller vier Symphonien für die geplanten Aufführungen eingerichtet hat“ (S. 81). In der Gesamtausgabe ist eine Edition der Bearbeitung geplant.

Erstausgabe Josef Weinberger, Wien (Plattennummer 1); Eintragungen von Erwin Ratz mit Blaustift und Rotstift, die jeweils die Änderungen der von Ratz als „2. Auflage Weinberger“ (blau) und „Korr. Mahlers U.E. 1909“ bezeichneten Ausgaben dokumentiert; kein Korrekturexemplar, sondern eine graphische Darstellung des Herausgebers Erwin Ratz für seine Editionsarbeit; zahlreiche Einträge mit Bleistift auch von anderer Hand. Einlagezettel mit handschriftlichen Notenbeispielen zwischen den Seiten 186/87. Dauerleihgabe der Universal Edition.