Bibliotheks- und Archivkatalog
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Programm-Buch, redigiert von Robert Hirschfeld (1857—1914), Philharmonische Concerte 1902/1903, X. Jahrgang; enthält Analysen von Mahlers Symphonie Nr. 4 und Beethovens Ouvertüre zu König Stephan op. 117.
Partiturexemplar; Erstausgabe Doblinger in Wien (Plattennummer 31); auf Umschlag und Innentitel Aufkleber „Universal Edition New York“; Signatur von H. Byrns mit Blaustift, auf dem Innentitel Vermerk „eingerichtet nach der endgültigen retouchierten Version von G. Mahler einmal mit blauer Tinte, einmal mit Bleistift und mit roter Tinte umrahmt; zahlreiche Eintragungen von Harold Byrns mit Rot-, Blau- und Bleistift.
Bürstenabzüge, gebunden. Stempel auf jeder Seite: „Musikaliendruckerei Jos. Eberle & Co. 6. Jun. 1902“. Vorgesehene Plattennummer 4461 handschriftlich auf der ersten Seite. Eintragungen von Gustav Mahler mit roter Tinte auf allen Notenseiten und mit Blaustift die Angabe „original / hoch“ auf der ersten Seite, Eintragungen des Tenors Fritz Schrödter mit Bleistift, ferner Eintragungen der Notenstecherei Eberle und des Verlagshauses Kahnt. Details zu Quelle siehe NKG Bd. XIII/2b, S. 185 f. Alte Signatur: N/Wu13h/31.
Bürstenabzüge der Partitur, gebunden, Aufführungsexemplar Mahlers. Vorgesehene Plattennummer 4462 mit Rotstift auf der ersten Notenseite vom Verlag Kahnt, handschriftlicher Copyrightvermerk mit Tinte für Kahnt 1905 auf derselben Seite. Stempel auf S. 2: „Musikaliendruckerei Jos. Eberle & Co. 6. Jun. 1902“ und „Musikalien-Verlag C. F. Kahnt Nachfolger Leipzig“ [Mai 1905]. Eintragungen von Gustav Mahler mit roter Tinte auf allen Seiten, mit Blaustift (Studierziffern) sowie mit rotem und schwarzem Stift, handschriftliche Eintragungen der Notenstecherei Eberle in Wien von 1902, des Verlagshauses Kahnt von 1905 und von unbekannter Hand (S. 8 und 23). Auf dem Deckblatt Angaben der Stecherei in Zahlen, rechts oben mit Bleistift von Mahler die Ziffer „10“, was die Reihung von „Revelge“ im 2. „Liederabend mit Orchester“ unter Mahler am 3. Februar 1905 angibt. Auf der ersten Notenseite rechts unten in Mahlers Hand mit Bleistift der Name „Schmedes“, was belegt, dass ursprünglich für beide Aufführungen der Tenor Erik Schmedes vorgesehen war. Details zur Quelle und den Aufführungen siehe NKG Bd. XIV/2, S. XX–XXIII und 384 f. Alte Signatur: N/Wu13h/11.
Aus dem Besitz von Gustav Mahler. Gedruckte Stimmen (Erstausgaben, Plattennummer D.2720 des Verlags Ludwig Doblinger, Wien) mit autographen und anderen handschriftlichen Eintragungen. Umschlag mit Schild: „4. Symphonie Mahler“ (in Mahlers Handschrift). 67 Stimmen: 9 Vl. I, 9 Vl. II, 8 Va., 7 Vc., 6 Kb., 1.–4. Fl. (3. und 4. auch 1. und 2. Picc.), 1.–3. Ob. (3. auch Ehr.), 1.–3. Klar. (3. auch Bklar.), 1.–3. Fg. (3. auch Kfg.), 1.–4. Hr., 1.–3. Trp., Pk., Gr. Tr., Bck., Trgl., Schellen, T.-T., Glsp., Hf. Verwendet bei den Aufführungen mit dem New York Philharmonic Orchestra am 17. und 20. Jänner 1911 in der New Yorker Carnegie Hall unter Mahlers Leitung. Vorbereitende Einrichtung durch den Kopisten Johann Forstik; in fast allen Stimmen autographe Eintragungen von Gustav Mahler. Gelegentlich finden sich Eintragungen in der Hand des New Yorker Kopisten Henry Boewig. Eintragungen von Orchestermusikern, darunter Durata-Angaben. Die ersten Pulte der Streicherstimmen und alle Harmoniestimmen wurden von Erwin Ratz als Vorlage für seine Edition verwendet und tragen im rechten oberen Eck die Paraphe R (mit Bleistift). Sie weisen Eintragungen von Ratz auf, meist in Rotstift, gelegentlich mit Tinte, Blau- und Bleistift. Details zur Quelle siehe NKG Bd. IV, S. 183 f. Alte Signatur: N/IV/21. Begleitmaterial: Katalogbeschreibung der IGMG.
Partiturexemplar; Erstausgabe, Doblinger (Plattennummer 31); auf dem Umschlag Vermerke in zwei verschiedenen Handschriften (Füssl und Ratz) „VORLAGE“ (Ratz)zur Einrichtung von Dirigierpartituren (Füssl) | Bitte die anderen Part. danach einrichten“(Ratz); außerdem: „G. M. [mit Rotstift] | corrigiert Harold Byrns (dunkle Tinte: Korrekturen aus Mahlers von ihm selbst 1910 in NY retuchierten Stimmen!)“ (Byrns); auf dem Innentitel Vermerke in Schönschrift (wie in N.IV.18a): „rote Korrekturen = nach G. Mahler [in roter Tinte] | grüne Korrekturen = nach U.E. Auflg. XI.1920 [in grüner Tinte]“ darunter Vermerk mit Bleistift „(auch von Mahler)“; Korrekturen mit roter und grüner Tinte, Schönschrift wie N.IV.18a.
Partiturexemplar; Erstausgabe, Ludwig Doblinger (Plattennummer 31); auf dem Umschlag Aufkleber „Universal Edition“; Vermerk in blauer Tinte: „Vollständig retouchiert nach Mahlers eigenen Retouchen (eigene Partituren u. Stimmen[)] Authentische Ausgabe 1956 | (Byrns)“; auf erster Notenseite (S. 3) unten Stempel „Leihmaterial | Unverkäufliches Eigentum | der Universal Edition 1010 Wien“; zahlreiche Eintragungen von Harold Byrns.
Partiturexemplar; Erstausgabe, Doblinger, Wien (Plattennummer 31); mittels Aufkleber als Übernahme in die „Universal-Edition“ gekennzeichnet; auf dem Außentitel Vermerke mit blassem Stift „corrigiert nach den Korrekturen von G. Mahler (rot) XI.1910 | und U.E. Aufl. 1920 (überschrieben 1910 [!] (grün) | (bereits gedruckt)“ und schräg darunter: „Für die Einrichtung weiterer Exemplare (Doblinger) ist dieses als Vorlage zu nehmen!!“ sowie die Vermerke „Vorlage“ (mit Rotstift eingerahmt), „Paniglgasse“ (andere Schrift, Rotstift), „vollkommen eingerichtet“ (dritte Schrift, Grünstift, rot unterstrichen); mit Blaustift (Ratz): „kontroll.[iert] 30.8.61 / R[atz]“; auf dem Innentitel handschriftlicher Vermerk (Schönschrift, nicht Ratz) „rote Korrekturen = nach G. Mahler [in roter Tinte] | grüne Korrekturen = nach U.E. Aufl. XI.1920 [in grüner Tinte]“, jeweils doppelt unterstrichen; übertragene Korrekturen und Einklebungen mit neuen Notenpassagen mit roter, grüner und schwarzer Tinte, alle nicht von Ratz (Schrift wie Schönschrift im Innentitel). Dauerleihgabe der Universal Edition.
Partiturexemplar; Erstausgabe, Ludwig Doblinger, Wien (Plattennummer 31); auf dem Umschlag Vermerk „Vorlage (1960). In diese Partitur dürfen keine Eintragungen gemacht werden. Fragen nur auf Zettel!!“; zahlreiche Eintragungen von Erwin Ratz; beigelegt Schreiben des Notenstechers Hans Wag (?) an Karl Heinz Füssl zur Anfertigung der Stichvorlage und des korrigierten Materials der Vierten Symphonie mit dem Vermerk: „Salzburg 24.VII.1963 bei 31 °C“. Ratz markiert sich in drei verschiedenen Farben die Stadien der Quellen für die Edition, wie er auf der Besetzungsseite angibt. Dies ist nicht durchgehend ausgeführt, dafür zahlreiche Korrekturen mit Rotstift, Blaustift, Grünstift und Bleistift für die Neuausgabe. Jede Seite ist in diesen vier Farben unten abgehakt, also geprüft. Dauerleihgabe der Universal Edition.
